Thrombose: Wie stehen die Chancen auf dem Versicherungsmarkt?

Ein gesunder Blutstrom ist für die Versorgung der Organe und Gewebe mit Sauerstoff essenziell. Bei einer Thrombose verhindert ein Blutgerinnsel den Blutfluss, wodurch schwerwiegende Folgen entstehen können. Dieser Artikel erläutert Ihnen die Hintergründe zur Thrombose sowie die Auswirkungen auf die Versicherbarkeit bei Betroffenen.

1 Überblick zum Thema Thrombose

Symptome einer Thrombose
 

Eine Thrombose kann sich grundsätzlich in allen Regionen des Körpers bilden. Der dabei entstandene Thrombus (Blutgerinnsel) verschließt eine Arterie oder Vene dabei entweder teilweise oder vollständig. Die daraus resultierenden Symptome können ebenfalls je nach Art und Lokalisation der Thrombose variieren. Typische Beschwerden können ziehende Schmerzen, Engegefühle, Schwellungen und Hautveränderungen an den betroffenen Körperregionen sein. Insbesondere bei einer arteriellen Thrombose treten zudem häufig Schwindel, Bewusstseinsstörungen sowie Seh- und Sprachprobleme auf.

Bei einer arteriellen Thrombose ist häufig eine Vorerkrankung wie Arteriosklerose für den gestörten Blutfluss verantwortlich. Dahingegen sind bei einer venösen Thrombose die möglichen Ursachen zahlreicher. Dazu gehören beispielsweise Venenentzündungen, Krampfadern, schwere Operationen oder Krebs.

Zudem existieren Risikofaktoren, die den Blutfluss verlangsamen bzw. stören können. Dazu zählen u. a. Rauchen, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und Übergewicht sowie eine erbliche Veranlagung für Gerinnungsstörungen.

2 Diese gesundheitlichen Folgen können durch eine Thrombose auftreten:

Der Verlauf einer Thrombose ist stark davon abhängig, wie frühzeitig die Erkrankung festgestellt wird und wo sich das Blutgerinnsel befindet. Generell ist dabei das Vorliegen von weiteren (chronischen) Krankheiten ein Faktor, der die Prognose bei der Behandlung verschlechtern kann. Im schlimmsten Fall können durch eine Thrombose ein Herzstillstand, eine Lungenembolie oder ein Schlaganfall entstehen, deren Folgen lebensgefährlich sein können.

Zwischen 2010 und 2021 ist die Zahl der vollstationären Thrombosefälle um über die Hälfte gesunken
Quelle: Statistisches Bundesamt (2023)

3 Ist ein Versicherungsabschluss bei einer Thrombose realistisch?

Sollten Sie als Interessent von einer Thrombose betroffen sein, verlangen die Versicherer das Ausfüllen eines Fragebogens, der auf Ihre Vorerkrankung abgestimmt ist, sowie die entsprechenden ärztlichen Befunde. Dies dient den Unternehmen dazu, das Gesundheitsrisiko genauer einschätzen und somit entscheiden zu können, ob sie den Interessenten versichern können und falls ja, zu welchen Konditionen. In diesem Fragebogen werden Ihnen eine Vielzahl von Fragen rund um die Art der Thrombose sowie deren Ursachen gestellt. Weiterhin müssen Angaben dazu gemacht werden, wie das Blutgerinnsel behandelt wurde (Krankenhausaufenthalte, Medikamente etc.).

Insgesamt stehen die Chancen auf einen Versicherungsabschluss höher, wenn infolge der Thrombose keine schweren Folgeerkrankungen aufgetreten ist und sich das Blutgerinnsel nicht im Hirn- oder Herzbereich befand. Wenn die Thrombose vergleichsweise mild verlaufen ist, ermöglichen in der Regel Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen einen Vertragsabschluss, wenn auch häufig mit Risikozuschlägen.

4 Wir sind der Ansprechpartner für Interessenten mit Vorerkrankungen!

Auch wenn eine Thrombose meist zu den schweren Vorerkrankungen gezählt wird, können wir dank unserer speziellen Methode unsere Kunden auf der Suche nach dem passenden Versicherungstarif unterstützen. In einem persönlichen Gespräch machen wir uns zunächst mit der individuellen Gesundheitsgeschichte und Lebenslage unserer Kunden vertraut und können somit eine maßgeschneiderte Versicherungslösung vermitteln. Für ein kostenloses und unverbindliches Gespräch erreichen Sie uns telefonisch oder über eine E-Mail.

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